Personen kneten Brotteige zurecht.
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Traditionelles HandwerkMeisterschule Bäcker/in

Der Beruf Bäcker

Der Bäcker ist ein Beruf, der alle Sinne anspricht: Der Teig wird mit den Händen geknetet und bearbeitet, man schmeckt und riecht die frisch gebackenen warmen Brote. Und am Ende eines Arbeitstages sieht man aufgereiht auf Backblechen, was man mit seinen eigenen Händen geschaffen hat - Brot und Brötchen in sämtlichen Variationen und Formen, Feingebäck, Torten und Desserts stehen für die Kunden bereit.

Genusshandwerk vom Feinsten!

Frischgebackene Brote auf einem Brett.
Handwerkskammer Unterfranken

Informationsveranstaltung Bäckermeister/Bäckermeisterin

JETZT KOSTENFREI ANMELDEN!EMS - Detailansicht (BTZ Würzburg) / Informationsveranstaltung der Meisterschule für Bäcker/in



Belegte Brötchen mit Wurst und Salat präsentiert auf einem Schneidebrett.
Handwerkskammer für Unterfranken

Frischgebackene Baguettes liegen nebeneinandergereiht auf einem Backwagen.
Dietrich

Brötchen und Gebäck werden präsentiert.
Dietrich



Bäckermeister/in - ein Profi des Handwerks

Der Beruf des Bäckers ist einer der ältesten gewerblichen Handwerksberufe. Neben handwerklichem Geschick, Kreativität und Leidenschaft ist aber auch unternehmerisches Denken und Handeln gefragt. Auch die moderne Technik und die Digitalisierung, wie z. B. gedruckte Schokolade aus 3D-Lebensmitteldruckern, hat Einzug in die Backstuben gehalten. Themen wie Hygienevorschriften, Lebensmittelüberwachung, Qualitätsmanagement, Kosten-Kalkulation bis hin zum Umweltschutz sind inzwischen Bestandteil einer Meisterausbildung zum Bäcker.

Eine Weiterbildung zum/r Bäckermeister/in lohnt sich in jedem Fall:

  • Sie können eine eigene Bäckerei eröffnen bzw. einen Betrieb übernehmen.
  • Sie übernehmen mehr Verantwortung in Ihrem Betrieb und verdienen entsprechend mehr.
  • Sie können selbst Lehrlinge ausbilden oder als Fachlehrer oder Dozent arbeiten.
  • Sie wechseln das Berufsfeld in andere lebensmittelorientierte Betriebe (Industrie, Hotels, Lebensmittelhygiene, etc.).
  • Als Meister/in steht Ihnen generell der Weg frei für ein Hochschulstudium (wie beispielsweise Ernährungswissenschaften, Lebensmitteltechnologe, etc.).


Den richtigen Zeitpunkt wählen

Sie haben die Gesellen- oder Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt – und nun? Wie geht es weiter? Möchten Sie jetzt durchstarten oder sich zunächst mit dem Erreichten zufriedengeben? Oder planen Sie, zu einem späteren Zeitpunkt eine Weiterbildung in Angriff zu nehmen? Sie arbeiten bereits einige Jahre in einem Betrieb und streben mehr Verantwortung an? Vielleicht möchten Sie auch Ihr eigener Chef sein, selbstständig Entscheidungen treffen und eigene Ideen verwirklichen?

Im Bildungszentrum bieten wir ein attraktives Unterrichtsmodell an:
  • Teilzeit mit Blockunterricht in 10 Wochen - Teile I und II
  • Teilzeit- oder Vollzeitunterricht - Teile III und IV
Das Sondermodell der Teilzeit mit Blockunterricht (in 10 Wochen) heißt für Sie:
  • In nur 10 Wochen haben Sie die Möglichkeit, die fachspezifischen Teile der Meisterschule zu absolvieren, ohne Ihre aktuelle Beschäftigung aufgeben zu müssen.   Die Unterrichtstermine finden Sie im Blockplan
  • Der monatliche Verdienst läuft weiter wie bisher.
  • Sie erhalten Ihren Meistertitel in einem kurzen Zeitraum.
Generell gilt:

Die Weiterbildung zum/r Bäckermeister/in kann jederzeit erfolgen. D. h. es gibt nach der Gesellenprüfung keine Wartezeiten. Sie können sofort mit der Meisterausbildung beginnen. Ebenso können Sie die Meisterausbildung auch erst später nach einigen Berufsjahren in Angriff nehmen.

 Achten Sie auf die Termine für unsere Informationsveranstaltung.
Hier informieren wir Sie umfassend zum Ablauf, Prüfung, Förderung, Kosten. Lernen Sie uns und unsere Dozenten kennen!





Ihre Investition

Das Aufstiegs-BAföG (ehemals Meister-BAföG) verbesserte sich für Sie erheblich! Starten Sie jetzt gesponsert in Ihre Zukunft!

 Was kostet Sie die Meisterausbildung wirklich?



 

 Übersicht Terminplan - Download



 Erst nach erfolgreicher Ablegung aller vier Teile der Meisterprüfung sind Sie berechtigt den Meistertitel zu führen.

 Die Teile III - IV sind mehrfach jährlich buchbar. Kursangebote in Volllzeit und Teilzeit




Für unsere Meisterkurse empfehlen wir in Deutsch mindestens das Sprachniveau C1.

  Jetzt Sprachkenntnisse testen



 



 Fragen zur Kursanmeldung

Das ist der Ablauf nach Ihrer Anmeldung:

  1. Nach Ihrer Kursanmeldung erhalten Sie von unserer Prüfungsabteilung einen Online-Link mit Antrag auf „Zulassung zur Meisterprüfung“. Den Antrag füllen Sie online aus und fügen alle nötigen Nachweise bei (Gesellenprüfungszeugnis etc.).
  2. Erst nach erfolgreicher Beantragung und Zulassung zur Prüfung durch unsere Prüfungsabteilung, erhalten Sie eine unverbindliche Kursplatzbestätigung.
  3. Rechtzeitig vor Kursbeginn erhalten Sie ein Einladungsschreiben mit einem Rückmeldeformular, in dem Sie die verbindliche Kursteilnahme bestätigen sowie alle weiteren Informationen zum Kurs (Raum-Nummer, Uhrzeit, Beantragung BAfög etc.). Das Formular senden Sie umgehend wieder an uns zurück (E-Mail, Post).
    Hinweis:
    In diesem Rückmeldeformular teilen Sie uns auch mit, ob Sie Aufstiegs-BAföG beantragt haben.

Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren Antrag rechtzeitig vor Lehrgangsbeginn mit Formblatt A  (Antrag auf Förderung einer beruflichen Aufstiegsförderung) bei Ihrem zuständigen BAföG-Amt stellen.  Weitere Infos zum Aufstiegs-BAföG.

Nach Ihrer Mitteilung an uns, dass Sie Aufstiegs-BAföG beantragt haben (siehe Hinweis Rückmeldeformular), erhalten Sie die Formblätter B und Z (B = Bescheinigung der Fortbildungsstätte / Z = Bestätigung der Zulassungsvoraussetzungen) zur Weitergabe an das BAföG-Amt. 

Der Meisterkurs besteht aus vier Teilen:

  • Teil I und II: Fachpraxis und Fachtheorie
  • Teil III und IV: Grundlagen der Betriebsführung und Ausbildereignung

Erst nach erfolgreichem Ablegen aller vier Teile der Meisterprüfung sind Sie berechtigt den Meistertitel bzw. Bachelor Professional zu führen.

Der Nachteilsausgleich sorgt dafür, dass Menschen mit Behinderungen ihre Prüfungen unter fairen Bedingungen ablegen können. Ausführliche Infos zum Nachteilsausgleich sowie den Antrag finden Sie hier!

Sie müssen den Antrag auf Nachteilsausgleich spätestens mit dem Antrag auf "Zulassung zur Meisterprüfung" einreichen. Den Online-Antrag "Zulassung zur Meisterprüfung" erhalten Sie von der Prüfungsabteilung. Ihren Antrag auf Nachteilsausgleich füllen Sie entsprechend aus und fügen diesen beim Antrag auf "Zulassung zur Meisterprüfung" ein.

 

Finanzielle Förderung

Aufstiegs-BAföG

Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine finanzielle Förderung nach dem Gesetz über die Aufstiegsfortbildung möglich (Aufstiegs-BAföG / vormals Meister-BAföG).
Nähere Infos erteilt Ihnen das für Ihren Wohnort zuständige Amt für Ausbildungsförderung.

 Nähere Informationen zum Aufstiegs-BAföG

Meisterbonus

Seit September 2013 besteht die Möglichkeit, den Meisterbonus der Bayerischen Staatsregierung zu beantragen. Er soll die Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung unterstreichen und macht den Weg der beruflichen Bildung noch attraktiver.

 Nähere Informationen zum Meisterbonus

Weiterbildungsstipendium

Seit 1991 unterstützt das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung junge Fachkräfte bei der beruflichen Qualifizierung. Absolventen, die ihre Gesellenprüfung mit einem Gesamtergebnis von mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 oder besser abgeschlossen haben sowie jünger als 25 Jahre sind, können sich bewerben.

 Nähere Informationen zum Weiterbildungsstipendium

 

Bäckermeister/in im Bildungszentrum Würzburg

Von Meistern für Meister

Der Praxisunterricht wird von Bäckermeistern, Brotsommeliers, Konditormeistern und Verkaufsleiterinnen durchgeführt. Sie alle arbeiten nebenberuflich im Bildungszentrum Würzburg und gewährleisten damit den direkten aktuellen Bezug zur täglichen Bäckereipraxis.

Handwerkskammer Unterfranken

Volker Mayer
Geprüfter Brotsommelièr

Lea Wagner
Bäcker- & Konditormeisterin
Vizeweltmeisterin im Bäckerhandwerk

Die Kursleiterin Brigitte Baldauf trägt die Jacke für geprüfte Schokoladen-Sommelière und lächelt stolz in die Kamera.
Baldauf

Brigitte Baldauf
Konditormeisterin, Geprüfte Schokoladensommelière





Unsere Ausstattung

  • Großzügige Backstube
  • Moderne Touch-Screen-Backöfen
  • Gärunterbrecher
  • Kuvertüre-Temperiergeräte
  • Verkaufsraum mit Theke
  • 3D Food-Printer

Schokolade wird in einem Temperiergerät geschmolzen.
Handwerkskammer für Unterfranken

Ein 3D-Lebensmitteldrucker druckt Schokolade.
Handwerkskammer für Unterfranken





360 Grad-Einblicke

Werfen Sie doch mal einen Blick in unsere großzügige Backstube.
Hier entstehen die Leckereien der Meisterschülerinnen und Meisterschüler.

In unserem Verkaufsraum werden die Leckereien an der Theke präsentiert.







Inhalte der Meisterausbildung

Teil I – Fachpraktischer Teil

Im Teil I der Meisterausbildung werden die Meisterschülerinnen und Meisterschüler auf die praktische Meisterprüfungsarbeit sowie auf eine Arbeitsprobe vorbereitet.

Vorbereitung Meisterprüfungsarbeit:

  • Herstellen eines Sortimentes Backwaren aus dem Bereich Brot und Kleingebäck, bestehend aus einer Spezialbrotsorte unter Verwendung von Natursauerteig sowie aus speziellen Kleingebäcken aus mindestens zwei verschiedenen Teigen
  • Herstellen eines Sortiments feiner Backwaren, bestehend aus einer Festtagstorte sowie Desserts aus verschiedenen Massen unter Verwendung von Creme und Sahne.

Vorbereitung Arbeitsprobe:

  • Herstellung eines Roggenmischbrotes unter Verwendung von Sauerteig sowie eines Weizenmischbrotes
  • Herstellung ortsüblicher Brötchensorten, Hefegebäck, insbesondere Plunder- oder Blätterteiggebäck
  • Verkaufsgerechtes Präsentieren und Dekorieren von Backwaren

Süße Desserts auf einem Blech.
Handwerkskammer Unterfranken

Belegte Laugenstangen auf einem Brett.
Handwerkskammer Unterfranken

Ratatouille auf einem Blech.
Handwerkskammer Unterfranken

Hefezöpfe
Dietrich

Backwaren werden im Verkaufsraum präsentiert.
Dietrich

Zubereitete Zitronentörtchen auf einem Blech.
Handwerkskammer Unterfranken

Cremetorte
Dietrich

Süße Waffeln mit Erdbeeren
Handwerkskammer für Unterfranken

Frischgebackene Brote auf einem Brett.
Handwerkskammer Unterfranken



Graue Linie, horizontal



Teil II – Fachtheoretischer Teil

Im Teil II der Meisterausbildung erhalten alle Meisterschüler/innen zu den nachfolgend genannten inhaltlichen Schwerpunkten eine umfassende Ausbildung:

  • Fachtechnologie
  • Ernährungslehre
  • Technologie
  • Vor-/Sauerteige; Brüh-/Quellstücke; Kneten; Teig- und Masseaufarbeiten; Gären; Gärunterbrechen; Kühlen, Gefrieren, Backen Technik
  • Knet-, Aufarbeitungs-, Aufschlag-, Back-, Kältetechnik
  • Herstellung von Weizengebäcken
  • Herstellung von Roggen-/Spezialgebäcken
  • Herstellung von Feinen Backwaren
  • Arbeitssicherheit, Umweltschutz, rationelle Energieverwendung
  • Lebensmittelrecht, Lebensmittelüberwachung, Hygiene; Qualitätsmanagement
  • Produkt- und Qualitätsprüfung
  • Roh- und Hilfsstoffkunde
  • Planen, Herstellen und Garnieren von Bäcker-Snacks aus frischen Rohstoffen
  • Dekorieren und Verkaufen von Brot, Kleingebäck, Feinen Backwaren Buffet- und Schaufenstergestaltung unter Berücksichtigung saisonaler und regionaler Aspekte planen, herstellen, arrangieren und dekorieren
  • Kalkulation und Verkaufskunde
  • Kostenermittlung
  • Verkaufskunde und -förderung
  • Kalkulation
  • Angebotserstellung
  • Marketing


Aktuelles aus unserer Backstube und der Meisterschule Bäcker/in

Jetzt reinschnuppern!

Brot-Backkurs-Seminar
Handwerkskammer für Unterfranken

Aktuelles aus der Meisterschule Bäcker

Aktuelles aus unserer Backstube





Foto der Ansprechperson

Dipl.-Bw. (FH) Alexander Schäfer

Dieselstraße 10

97082 Würzburg

Tel. 0931 4503-2118

Fax 0931 4503-2818

a.schaefer--at--hwk-ufr.de