Titelbild ARIHA
Handwerkskammer

Projekt ARihA

ARihA steht für Augmented Reality in der handwerklichen Ausbildung. Gemeint ist der Einsatz digitaler, computergestützer Datenbrillen, sogenannter AR-Brillen, in verschiedenen Handwerksberufen. Im Projekt ARihA der Handwerkskammer für Unterfranken werden Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsfälle von AR-Brillen in der überbetrieblichen Ausbildung im Handwerk untersucht, erforscht und evaluiert.

Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung

Digitale Technologien sind im Handwerk angekommen und verändern die traditionellen Berufsbilder: Dachdecker/innen und Restauratoren/Restauratorinnen suchen nach Schäden an Dächern und Bauwerken mittels Drohnen, Zahntechniker/innen erstellen Modelle, Prothesen und Kronen mit dem 3D-Drucker und Schreiner/innen gestalten Möbel mit Unterstützung von Kollege Roboter. Um nachfolgende Generationen auf die neuen Tätigkeiten und Arbeitsabläufe vorzubereiten, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung ins Leben gerufen. Mit dem Sonderprogramm beschleunigt das BMBF seit 2016 die Modernisierung von überbetrieblichen Berufsbildungsstätten. Zusätzlich zur digitalen Ausstattung fördert das BMBF mit dem Sonderprogramm auch innovative Projekte, die neue Wege in der Ausbildung gehen.

Grundidee von ARihA

Der Einsatz neuer digitaler Technologien wird mittlerweile zwar von etlichen Handwerksbetrieben erprobt und oftmals gewinnbringend eingesetzt, kommt in der der handwerklichen Ausbildung aber immer noch zu kurz. Dabei besitzt so manche technologische Errungenschaft großes Potenzial – insbesondere für die handwerkliche Ausbildung. Eine der vielversprechenden Schlüsseltechnologien ist die Augmented-Reality-Technologie. Unter Augmented Reality (AR) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Bekannte Hilfsmittel hierfür sind die sogenannten Augmented-Reality-Brillen, die mithilfe von menschlichen Gesten bedient werden können.

Im Rahmen des Projekts ARihA sollen anhand eines ganzheitlichen methodisch-didaktischen Konzeptes verschiedene Anwendungsfälle mit AR-Brillen in betriebsüblichen Szenarien getestet, erweitert, mit anderen Technologien kombiniert und ausgewertet werden. Dabei wird die Umsetzbarkeit des Konzeptes an ausgewählten Handwerksberufen validiert. Darüber hinaus soll in den einzelnen Projektphasen versucht werden, gewonnene Erkenntnisse und Vorgehensweisen auf andere Berufsfelder, die den Einsatz dieser digitalen Technologien sinnvoll erscheinen lassen, zu übertragen.

Projektziel

Ziel des Projektes ARihA ist es daher, den Einsatz innovativer digitaler Technologien, wie der AR-Technologie, sinnvoll und für alle Beteiligten Partner des dualen Ausbildungssystems gewinnbringend in der überbetrieblichen Ausbildung zu implementieren.

Weitere Informationen

 www.foraus.de/ariha

 Infos zum Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung



AnsprechpartnerInnen

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Dipl.-Ing. (FH) Thomas Planer
Leiter des Bildungszentrums Schweinfurt

Tel. 09721 478-4121
Fax 09721 478-4621
t.planer--at--hwk-ufr.de

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Daniela Bätz
Projektmitarbeiterin

Tel. 09721 478-4185
Fax 09721 478-4685
d.baetz--at--hwk-ufr.de



Förderung

Das Projekt „ARihA“ wird gefördert im Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das Sonderprogramm wird durchgeführt vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).